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Das zentrale Symptom einer Schlafapnoe sind zweifelsohne die mehrmals auftretenden Atemaussetzer. Dazu schnarcht der Patient oft sehr laut und unregelmäßig, bedingt durch die erhöhte Anstrengung Luft zu holen. Auf lautes Schnarchen folgt zumeist eine Atempause, die etwa 10 bis 120 Sekunden anhält. Die entstehende Sauerstoffunterversorgung erzwingt durch ein regelrechtes „nach Luft schnappen“ ein noch lauteres Schnarch-Geräusch.

Schnarchen muss jedoch nicht zwangsläufig als Symptom auftreten. Andererseits bedeutet Schnarchen nicht gleich, dass man an Schlafapnoe leidet. Schnarchen wird allerdings gefährlich, wenn es mit Atempausen durchsetzt ist, die mindestens 5mal pro Stunde auftreten und länger als zehn Sekunden andauern.

Eine Auswirkung von Schlafapnoe zeigt sich, wenn wir nicht schlafen: starke Tagesmüdigkeit und nachlassende Gedächtnisleitung. Durch das chronische Schlafdefizit können sich Gehirn und Körper nicht ausreichend erholen. Außerdem kann es durch die permanente Tagesmüdigkeit zu Sekundenschlaf kommen. Für Berufe, die z. B. in (fahrende) Fahrzeuge oder Operationssäle gebunden sind, wäre das fatal. Sie sind deshalb aus Sicherheitsgründen mit einer Schlafapnoe nicht vereinbar. Weitere Auswirkungen der Erkrankung sind eine nachlassende Libido und eine verringerte Potenz. Einige Betroffene klagen zudem über Angstzustände, Depressionen, morgendliche Kopfschmerzen oder einen trockenen Mund.

Weitere Anzeichen der Erkrankung sind eine nachlassende Libido und eine verringerte Potenz. Einige Betroffene klagen zudem über Angstzustände, Depressionen, morgendliche Kopfschmerzen oder einen trockenen Mund.

Auch Kinder können bereits an Schlafapnoe erkranken. Sie leiden wie die Erwachsenen unter Tagesmüdigkeit, sind in der Schule oft müde und träge und können ihr Leistungsvermögen nur unzureichend abrufen. Dass alle Symptome gleichzeitig auftreten, ist nicht immer gegeben. Auch treten die verschiedenen Anzeichen von Fall zu Fall unterschiedlich stark in Erscheinung. Sollten einige dieser Symptome bei Ihnen auftreten, wenden Sie sich auf alle Fälle an einen Arzt ihres Vertrauens, damit die Krankheit diagnostiziert und behandelt werden kann.

Die auffälligsten Symptome im Überblick:

  • Ausgeprägte Tagesmüdigkeit, teilweise Sekundenschlaf
  • Unregelmäßiges und lautes Schnarchen mit Atempausen
  • Leistungsschwäche und geringere Konzentrationskraft
  • Stark nachlassende Gedächtnisleistung
  • Verringerte Potenz und sexuelle Unlust
  • Angstzustände, Depressionen und allgemeine Gereiztheit
  • Kopfschmerz und trockener Mund am Morgen
  • Häufiges Aufwachen in der Nacht